Think-and-Do-Tank · Frankfurt am Main

Aufstieg ist keine Frage der Herkunft. Sondern der Institutionen.

Wir verbinden Forschung, Advocacy und Praxis für eine offene, mobile Gesellschaft in Europa.

Über uns

Was wir sind

Transnationale Aufstiegsmobilität ist ein gemeinnütziger Think-and-Do-Tank. Wir verbinden anwendungsorientierte Forschung, politische Interessenvertretung und zivilgesellschaftliches Handeln. Entstanden aus einem Essay, geworden zu einer Institution.

Warum es uns gibt

Was wir wollen

Aufstieg ist für jüngere Generationen zunehmend ungreifbar geworden. Wir wollen das ändern: europäisch, datengestützt, praxisnah. Im Mittelpunkt stehen transnationale Mobilität, inklusive Institutionen und der gezielte Einsatz von Künstlicher Intelligenz für die Zivilgesellschaft.

Drei Säulen, ein Anspruch

Wie wir arbeiten
01 · Forschung

Wissenschaft mit Wirkung

Wir erforschen soziale Mobilität, inklusive Institutionen und den Einsatz von KI in der Zivilgesellschaft. Ergebnisse veröffentlichen wir Open Access, als Policy-Paper und Studien.

02 · Advocacy

Klare Positionen

Wir treten für den Erhalt transnationaler Bildungsprogramme wie Erasmus+ ein und mischen uns mit fundierten Analysen in den politischen Diskurs ein.

03 · Praxis

Was wir einfordern, leben wir

Unsere Veranstaltungen und Projekte sind gelebte Beispiele für die Institutionen, die wir für eine offene Gesellschaft brauchen.

Unsere Themen

Forschungsfelder
I.

Transnationale Aufstiegsmobilität

Wie verändert grenzüberschreitende Mobilität soziale Aufstiegschancen? Welche Strukturen braucht es dafür?

II.

Inklusive Institutionen & Zivilgesellschaft

Warum geraten zivilgesellschaftliche Institutionen unter Druck, und wie können sie Verantwortung wieder ermöglichen?

III.

KI für die Zivilgesellschaft

Wie können KI-Methoden inklusive Institutionen stärken, ohne menschliche Verantwortung zu ersetzen?

Aktuelle Publikation

Aufstiegsmobilität ist das neue Bürgertum

Policy Paper · Januar 2026 · Erstveröffentlicht im Heidelberg Review

Zivilgesellschaft gerät dort unter Druck, wo Institutionen keine Verantwortung mehr ermöglichen. Dieser Essay zeigt, warum Aufstiegsmobilität das europäische Friedensversprechen in institutioneller Form ist und warum wir es dringend neu denken müssen.

Policy Paper lesen
Aktuelles Projekt

Deutsch-Polnisches Hambacher Fest

In Anlehnung an das historische Hambacher Fest von 1832 bauen wir ein Begegnungsformat für junge Deutsche und Polen: Raum für Austausch, Debatte und transnationale Freundschaft. Das Projekt knüpft an eine bestehende Veranstaltung in Polen an und gibt ihr einen institutionellen Rahmen.

Hambacher Fest 1832, historische Lithografie

Historische Lithografie · Hambacher Fest 1832

Gründungsmitglieder

Wer wir sind
Kirill Kappes
Kirill Kappes
Gründungsmitglied

Hi, ich bin Kirill und studiere Computational Business Analytics an der Frankfurt School. Bei TAM verbinde ich meine beruflichen, internationalen und zivilgesellschaftlichen Erfahrungen, um Aufstiegsmobilität wieder als bürgerliche Idee in den gesellschaftlichen Diskurs zu bringen.

Ich bin überzeugt, dass insbesondere die gesellschaftliche Mitte die Voraussetzungen besitzt, die Herausforderungen unserer Zeit konstruktiv zu bewältigen. Gleichzeitig beobachte ich, dass sich viele bürgerliche Akteure zunehmend aus dem institutionellen Wettbewerb um Ideen und Verantwortung zurückziehen. Genau deshalb möchte ich selbst aktiv werden.

Vural Kaptan
Vural Kaptan
Gründungsmitglied

Hallo zusammen, ich bin Vural, Politikwissenschaftler mit Schwerpunkt auf vergleichender Demokratie- und Autokratieforschung. Ich studiere an der Universität Heidelberg und beginne demnächst mein Promotionsprojekt. Bei TAM möchte ich vor allem dazu beitragen, den Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und transnationaler Bildungsmobilität empirisch zu untersuchen und daraus konkrete Unterstützungsformate zu entwickeln.

Mein eigener Weg hat mir früh gezeigt, dass nicht Talent den Unterschied macht, sondern ob man jemanden hat, der einem sagt, dass bestimmte Wege überhaupt möglich sind und wie man sie geht. Der eigentliche Anstoß war die Erkenntnis, wie viel von dem, was ich als persönliche Initiative erlebt hatte, davon abhing, zur richtigen Zeit auf die richtige Person zu treffen: jemanden, der Fristen kannte, Fördermöglichkeiten kannte, und vor allem wusste, dass man fragen darf.

Benjamin Thyssen – Gründungsmitglied, Unternehmer
Benjamin Thyssen
Gründungsmitglied

Mein Name ist Benjamin Thyssen. Als junger, mehrfacher Unternehmer verbinde ich Erfahrung mit konsequenter Umsetzung. Bei Transnationale Aufstiegsmobilität bringe ich unternehmerisches Denken ein und arbeite daran, tragfähige Strukturen mit aufzubauen.

Aufstieg war in meiner Familie nie selbstverständlich, und diese Erfahrung beeinflusst, wie ich das Thema betrachte. Ich unterstütze den Verein, weil er als gemeinnützige Organisation Räume schafft, in denen ambitionierte Menschen, die tatsächlich etwas unternehmen, auf erfahrene Unternehmer und Investoren treffen. Der gegenwärtige Influencer-Boom illustriert eindrücklich das Gegenteil: Selbstständigkeit wird zur Inszenierung, anstelle realer Wertschöpfung entstehen geschlossene Systeme. Solche Begegnungsräume sind die Voraussetzung dafür, dass aus Social-Media-Halbwissen wieder fundierter Austausch wird, mit echten Ratschlägen, Mentoring und gelegentlich auch konkreten Deals.

Jonas Kolecki
Jonas Kolecki
Gründungsmitglied

Hi! Ich bin Jonas, gebürtig aus Göttingen, der Perle Südniedersachsens und mittlerweile aus Überzeugung Potsdamer – eine Stadt, die früher den Übergang vom westlichen in das östliche Europa markierte. Da ich aus einer deutsch-polnischen Familie komme, habe ich mich schon immer für unterkulturelle Zusammenarbeit zwischen dem westlichen und östlichen Europa interessiert und bin sowohl beruflich als auch ehrenamtlich seit einigen Jahren in diesem Bereich tätig. Insbesondere im politischen Ehrenamt konnte ich in den letzten 8 Jahren viele Erfahrungen sammeln, die ich bei TAM einbringen möchte.

Das Thema bewegt mich, da insbesondere junge Menschen mit Migrationsgeschichte aus dem östlichen Europa in der zweiten oder sogar dritten Generation in Deutschland immer noch an gläserne Decken stoßen. Dabei wird insbesondere die polnische Community in Deutschland immer wieder als Vorzeigebeispiel für erfolgreiche Integration genannt. Dieser Erfolg sollte sich auch in beruflichen und gesellschaftlichen Aufstiegschancen widerspiegeln!

Sebastian Baumgartner
Sebastian Baumgartner
Gründungsmitglied

Hallo zusammen, ich bin Sebastian. Als Student der Business Analytics (M. Sc.) und Absolvent der Wirtschaftspsychologie (B. Sc.) vereine ich lösungsorientiertes Denken mit einem tiefen Verständnis für Menschen. Dadurch möchte ich für Transnationale Aufstiegsmobilität e. V. Lösungen mitentwickeln, die sich an realen Bedürfnissen und Fähigkeiten junger Menschen orientieren. Als Arbeitersohn mit osteuropäischen Wurzeln weiß ich aus erster Hand, welche zentrale Bedeutung transnationaler Aufstiegsmobilität zukommt. Daher setze ich mich dafür ein, dass Aufstiegspotenzial auf echte Chancen trifft.

Leon Bürgel
Leon Bürgel
Gründungsmitglied

Ich studiere Computational Business Analytics an der Frankfurt School of Finance & Management mit Schwerpunkt Banking & Finance und beschäftige mich besonders mit der Verbindung von Daten, Wirtschaft und strategischen Entscheidungen. Bei TAM möchte ich diese Perspektive einbringen, um Bildungsarbeit, wirtschaftliche Praxis und unternehmerisches Denken enger miteinander zu verbinden.

Mich bewegt das Thema, da Aufstieg oft dort beginnt, wo Menschen zum ersten Mal sehen, welche Wege ihnen offenstehen können. Der Anstoß für mein Engagement war die Überzeugung, dass berufliche Orientierung und Unternehmertum früher, konkreter und nahbarer vermittelt werden müssen, besonders dort, wo solche Möglichkeiten bisher kaum sichtbar sind.

Nick Jansen
Nick Jansen
Gründungsmitglied

Hallo, ich bin Nick, Wirtschaftspsychologe mit Schwerpunkt in den Bereichen Personal und Organisation. Bei TAM möchte ich einen Beitrag dazu leisten, dass sozialer und ökonomischer Aufstieg unabhängig von der sozialen Herkunft möglich ist und junge Menschen darin unterstützen, den richtigen Zugang zu finden.

Schon früh merkte ich, wie stark soziale Herkunft unsere Perspektive prägt. Ich bin in einer wohlhabenden Gemeinde zur Schule gegangen und habe gleichzeitig Leistungssport in einem sozialen Brennpunkt betrieben. Dabei habe ich aus erster Hand erlebt, dass Ambition in allen sozialen Schichten besteht, doch Informationen, Unterstützung und greifbare Möglichkeiten stark variieren.

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